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Besuch der DZ-Bank am 26.11.2002

Auf Vermittlung von Bundesbruder Manfred Berger v. Crack von der ATV zu Berlin besichtigten wir im November die DZ-Bank (ehemals Deutsche Genossenschafts-Bank) am Pariser Platz. Von außen eher edel-schlicht, bildet sie im Inneren zur weitgehend  klassischen Rekonstruktion des Pariser Platzes mit dem sanierten Brandenburger Tor einen überraschenden Kontrast. Der vom us-amerikanischen Stararchitekten Gehry als biomorphes Kunstwerk gestaltete Konferenzsaal im überdachten Lichthof steht dafür stellvertretend und regt jeden zur lebhaften Diskussion an. Einen Dämpfer allerdings erhielt das deutsche Handwerk: Für die vielfach gewölbte Verkleidung hatte der Architekt spezielle Stahlplatten vorgesehen, die einen durchgängigen Quecksilbereffekt erzeugen sollten. Zahlreiche deutsche Metallbaufirmen haben sich mit den modernsten Maschinen versucht und sind gescheitert. Zum Schluß wurden die Platten per Handarbeit angepaßt - ohne Quecksilbereffekt, aber dafür mit deutlich sichtbaren Bearbeitungsspuren. Erst als bekannt wurde, daß der Architekt bereits früher ähnliches in den USA versucht hatte und die us-amerikanischen Firmen ebenfalls gescheitert waren, war die Ehre des deutschen Handwerks wieder hergestellt.

Anschließend hielten wir unsere erste konstituierende Mitgliederversammlung ab, die selber aufgrund einer ungünstigen Uhrzeit zwar eher spärlich besucht war. Um so erfreulicher waren die Zuschriften und Beitrittserklärungen zum Ortsverband im Vorfeld, auf die man aufbauen kann.

 

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